tendenziell

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ten-den-zi-ell
Herkunft Latein
Wortzerlegung Tendenz-iell
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

einer allgemeinen Entwicklung, Tendenz entsprechend, sich auf sie beziehend

Thesaurus

Synonymgruppe
relativ · tendenziell · ↗vergleichsweise · ↗verhältnismäßig  ●  ↗eher  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›tendenziell‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›tendenziell‹.

Verwendungsbeispiele für ›tendenziell‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Tendenziell wird dieser Teil der Reform das Ergebnis also steigern.
Die Welt, 22.12.2004
Und dort gibt es auch, jedenfalls tendenziell, so etwas wie Marshall-Pläne.
Süddeutsche Zeitung, 05.06.1997
Die malerische Einheit als höchstes künstlerisches Ziel ist tendenziell gegenstandsunabhängig.
Busch, Werner: Das sentimentalische Bild, München: Beck 1993, S. 15
Durch dieses Verhalten wird die sowjetische Haltung, die andernfalls in die Isolation zu drohen geriete, tendenziell gestärkt.
Nr. 331: Vorlage Teltschik an Kohl vom 28. Juni 1990. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1990], S. 3722
Gegen das Zeremoniell der Ränge setzt sich tendenziell der Takt der Ebenbürtigkeit durch.
Habermas, Jürgen: Strukturwandel der Öffentlichkeit, Neuwied: Luchterhand 1965 [1962], S. 40
Zitationshilfe
„tendenziell“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/tendenziell>, abgerufen am 25.09.2020.

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