Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

tendenziell

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ten-den-zi-ell
Wortzerlegung Tendenz -iell
Herkunft Latein
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

einer allgemeinen Entwicklung, Tendenz entsprechend, sich auf sie beziehend

Thesaurus

Synonymgruppe
relativ · tendenziell · vergleichsweise · verhältnismäßig  ●  eher  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›tendenziell‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›tendenziell‹.

Verwendungsbeispiele für ›tendenziell‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die malerische Einheit als höchstes künstlerisches Ziel ist tendenziell gegenstandsunabhängig. [Busch, Werner: Das sentimentalische Bild, München: Beck 1993, S. 15]
Gleichzeitig falle es dadurch aber auch tendenziell später auf, wenn ein Kind gefährdet sei. [Die Zeit, 13.03.2013, Nr. 11]
Sondern er isst tendenziell über den Tag verteilt eher weniger. [Die Zeit, 04.06.2012, Nr. 21]
Die gleichförmige Sättigung mit Sentiment macht das gesamte Personal tendenziell gleichberechtigt. [Busch, Werner: Das sentimentalische Bild, München: Beck 1993, S. 232]
Der Euro könnte davon tendenziell profitieren, hieß es von Händlern. [Die Zeit, 07.10.2011 (online)]
Zitationshilfe
„tendenziell“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/tendenziell>.

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