theonom

Worttrennungthe-onom · theo-nom (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Theologie unter Gottes Gesetz stehend

Typische Verbindungen
computergeneriert

Moral

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›theonom‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch die schiefe Auffassung, die Kant von der »theonomen« Moral hat, geht, indirekt wenigstens, auf ihn zurück.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 5174
Zwar wird die autonome Fähigkeit des Menschen, sittlich gut zu sein, nicht geleugnet; aber die theonome Heilsbedingung ist mit der sittlichen Qualität nicht identisch.
Blumenberg, H.: Autonomie und Theonomie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 26153
Kant hat bei dieser Beurteilung die subjektive Zweckmoral der Engländer im Auge und die theonome Moral des theologischen Moralpositivismus.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 1724
Es scheint tatsächlich gelungen, autonome Kultur und theonome Religion zu versöhnen, wenn auch unter Verzicht auf den Blick in die Zukunft.
Plessner, Helmuth: Die verspätete Nation, Stuttgart: Kohlhammer 1962 [1935], S. 90
Zitationshilfe
„theonom“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/theonom>, abgerufen am 20.05.2019.

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