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theozentrisch

Grammatik Adjektiv
Worttrennung theo-zen-trisch · theo-zent-risch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

von einer Religion oder Weltanschauung   Gott in den Mittelpunkt stellend

Typische Verbindungen zu ›theozentrisch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›theozentrisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›theozentrisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese theozentrische Frömmigkeit ist nicht mehr humanistisch, aber auch noch nicht wesenhaft reformatorisch. [Locher, G. W.: Zwingli. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 41315]
Mit seiner »theozentrischen Theologie« hat K. der »dialektischen Theologie« entscheidende Vorarbeit geleistet. [Bormann, G.: Kutter. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 23177]
Beim Zölibat handele es sich vor allem darum, warum und wie der Priester theozentrisch und zugleich anthropozentrisch wirken könne. [o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 19563]
Dadurch ging viel von der Ganzheit dieses Begriffes unter theozentrischem Aspekt verloren. [Rott, W.: Sünde und Schuld. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 34631]
Aus dem dogmatischen Schlummer eines theozentrischen Weltbilds gerüttelt, weiß sie nicht recht, ob sie seiner Geborgenheit nachtrauern soll oder erwartungsfroh nach vorn blicken darf. [Süddeutsche Zeitung, 04.07.1998]
Zitationshilfe
„theozentrisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/theozentrisch>.

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