Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

tiefeingewurzelt

Alternative Schreibung tief eingewurzelt
Grammatik Adjektiv
Worttrennung tief-ein-ge-wur-zelt ● tief ein-ge-wur-zelt
Rechtschreibregel § 36 (2.2)
eWDG

Bedeutung

im Denken und Fühlen fest verhaftet, fest verankert
Beispiele:
eine tiefeingewurzelte Gewohnheit
ein tiefeingewurzeltes Vorurteil, Misstrauen

Verwendungsbeispiele für ›tiefeingewurzelt‹, ›tief eingewurzelt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Umgang mit Verbrechern und Auswürflingen der Gesellschaft befriedigte sein tiefeingewurzeltes Interesse an allem Geheimnisvollen in der Menschennatur. [Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 225]
Vom Vater, der dem Kreis um Stefan George nahestand, ererbte H. die noble menschliche Haltung, kultiviertes Sprach‑ und Formgefühl und ein tiefeingewurzeltes christlich‑ abendländisches Bildungsbewußtsein. [Greiner, M.: Heiseler. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 17655]
Zitationshilfe
„tiefeingewurzelt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/tiefeingewurzelt>.

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