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tiefstapeln

GrammatikVerb · stapelt tief, stapelte tief, hat tiefgestapelt
Nebenform tiefstapeln · Verb · tiefstapelt, tiefstapelte, hat tiefgestapelt
Aussprache
Worttrennungtief-sta-peln
Wortzerlegungtiefstapeln
Wortbildung mit ›tiefstapeln‹ als Erstglied: ↗Tiefstapelei · ↗Tiefstapler
eWDG, 1976

Bedeutung

etw., besonders die eigenen Kenntnisse, Verdienste, das eigene Vermögen, bewusst zu gering veranschlagen
Beispiel:
daß die Staatsmacht [die BRD], indem sie sich darauf beschränkte, den Angeklagten lediglich Sachbeschädigung und groben Unfug und nicht Brandstiftung zur Last zu legen […] auf eine überraschende Weise tiefstapelte [BöllDienstfahrt13]

Typische Verbindungen zu ›tiefstapeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›tiefstapeln‹.

Verwendungsbeispiele für ›tiefstapeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als Trainer muss er tiefstapeln, kritisch bleiben, immer an Verbesserungen denken.
Der Tagesspiegel, 13.04.2001
Ich will nicht tiefstapeln, sehe die Profis aber jeden Tag am Ball.
Bild, 20.12.2003
Das ist sachlich richtig, aber etwas tiefgestapelt, wie der Beifall der Börse deutlich gezeigt hat.
Die Zeit, 16.04.1965, Nr. 16
Während Doll tiefstapelte, trauten sich einige seiner Profis nach dem siebten Sieg im elften Spiel aus der Deckung.
Die Welt, 31.10.2005
Dass Eichel erst tiefstapelt und später weit höhere Einnahme-Ziele einräumt, ist bereits ärgerlicher.
Süddeutsche Zeitung, 18.10.2001
Zitationshilfe
„tiefstapeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/tiefstapeln>, abgerufen am 10.04.2020.

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