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timid

Grammatik Adjektiv
Worttrennung ti-mid
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich schüchtern; ängstlich

Verwendungsbeispiele für ›timid‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jetzt darf er sich seine timiden Reformen nicht verwässern lassen. [Die Zeit, 24.04.2003, Nr. 18]
Trist und timid erscheint die rot‑grüne Regierung in diesen trüben Tagen. [Die Zeit, 15.01.2001, Nr. 03]
Seine Haltung bezüglich des eigenen Treibens oder der eigenen Auffassung war eine, ich muß es offen aussprechen, für einen Generalstab außerordentlich timide und zurückhaltende. [o. A.: Vierundachtzigster Tag. Montag, 18. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 2065]
Im Kriegsrat, meint er, habe immer die timidere Partei die Oberhand. [Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Vierter Teil: Neuzeit, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1920], S. 4104]
Obendrein verengt die timide Taktik des französischen Vorsitzes, viele Vertragstexte schon auf Beamtenebene zu beschließen, vor Nizza den politischen Spielraum. [Die Zeit, 04.12.2000, Nr. 49]
Zitationshilfe
„timid“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/timid>.

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