toi, toi, toi

GrammatikAusruf
eWDG, 1976

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
drückt den Wunsch aus, dass jmd. Erfolg, Glück haben möge
Beispiel:
du hast morgen Fahrprüfung. Na, dann toi, toi, toi!
2.
oft als Verstärkung zusammen mit »unberufen« gebraucht
unberufen!
Beispiel:
da hat er aber wieder Glück gehabt, (unberufen) toi, toi, toi!
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

toi toi toi Interjektion ‘viel Glück!, unberufen’ (literarisch seit 19. Jh.), lautmalend die abergläubische, angeblich Unheil abwendende Handlung eines dreimaligen Ausspuckens imitierend.
Zitationshilfe
„toi, toi, toi“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/toi, toi, toi>, abgerufen am 17.10.2019.

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