tonal

Grammatik Adjektiv
Aussprache  [toˈnaːl]
Worttrennung to-nal
Wortzerlegung  Ton1 -al
Wortbildung  mit ›tonal‹ als Letztglied: atonal  ·  mit ›tonal‹ als Grundform: Tonalität
Herkunft Griechisch
eWDG

Bedeutung

Musik auf den Grundton einer Tonart bezogen

Typische Verbindungen zu ›tonal‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›tonal‹.

Verwendungsbeispiele für ›tonal‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Heißt das, Sie plädieren dafür, wieder tonale Musik zu komponieren?
Süddeutsche Zeitung, 28.06.1996
Man kann den tonalen Strukturen nicht entkommen, selbst wenn man will.
Die Zeit, 02.09.2002 (online)
Es gelang ihm, die dodekaphonische Technik mit seinem harmonischen und tonalen Empfinden in individueller Weise zu verbinden.
Mohr, Ernst: Martin. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 37142
Sein dissonanzreicher Stil ist tonal gebunden und von barocken Elementen durchsetzt.
o. A.: F. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 22609
Beethovens riesenhafter tonaler Bau trägt sein eigenes Drama in sich; er entzieht sich aller Erklärung in der Terminologie der herkömmlichen Ästhetik.
Mann, Michael u. Heartz, Daniel: Die europäische Musik von den Anfängen bis zu Beethoven. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.), Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 16174
Zitationshilfe
„tonal“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/tonal>, abgerufen am 30.07.2021.

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