tonen

GrammatikVerb · tont, tonte, hat getont
Aussprache
Worttrennungto-nen
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2017

Bedeutung

Fotografie den Farbton eines Schwarz-Weiß-Bildes nachträglich verändern
Beispiele:
Thorsten Wormuth zeigt gerade Fotos unter dem Motto »Die Rückeroberung der Freiheit«. Wunderbare Werke, für die das Fotonegativ nur die Ausgangsbasis ist, die der Künstler mehrfachbelichtet und tont und weiterbearbeitet und zu vielschichtigen, poetischen Kunstwerken macht. [gretaunddasleben, 01.07.2013, aufgerufen am 29.04.2016]
Mit 25 Fotos, darunter zwei Unikate im Format 117x84, aus den Jahren 1997 bis 2002 zum Thema »Paraden« stellt sich Aenne-Biermann-Preisträger Andreas Rost wieder einmal in Berlin vor. Die Aufnahmen (alle sw (= schwarzweiß), getont, Abzug 1/10, Barytpapier) beweisen gutes Handwerk und sicheren Blick für Situationen und Dramatik. [Die Welt, 25.07.2003]
Nachdem die Fotogramme (= Belichtungen von Film oder Fotopapier durch Kontaktverfahren, d. h. ohne Kamera) getrocknet sind, kann man sie kolorieren oder tonen, etwa mit schwarzem Tee, wodurch man Bildtöne erhält, die den früher beliebten Chamois-Papieren ähnlich sind. [Frankfurter Rundschau, 20.02.1999]
Ihre Bilder [der beiden Fotografen] erzählen immer auch Geschichten von Landschaften, Städten oder Räumen, oft in Schwarzweiß, coloriert, getont oder in morbiden Farbtönen. [die tageszeitung, 04.06.1994]
Zitationshilfe
„tonen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/tonen>, abgerufen am 10.04.2020.

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