tot stellen

GrammatikVerb · reflexiv
Worttrennungtot stel-len
Wortzerlegungtotstellen
Ungültige Schreibungtotstellen
Rechtschreibregeln§ 34 (2.3)
eWDG, 1976

Bedeutung

Beispiel:
der Käfer, Fuchs stellte sich tot

Verwendungsbeispiele für ›tot stellen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn es um große Veränderungen geht, versuchen viele, sich totzustellen.
Die Zeit, 06.12.1996, Nr. 50
Ich höre, wie sie den Schlüssel umdreht, und ich beschließe, mich totzustellen.
Becker, Jurek: Amanda herzlos, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1993 [1992], S. 298
Der gesamte Apparat hatte sich, solange die Gefahr bestand, totzustellen.
Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 140
Sie überlebte nur, weil sie sich totstellte - und mußte miterleben, wie ihre beste Freundin brutal ermordet wurde.
Bild, 23.02.2005
Wenn man hier Einkäufe macht und etwa nachdenken wollte und sich nicht völlig totstellt, dann ist das aber nicht schön.
Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 30.09.1934. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1934], S. 16276
Zitationshilfe
„totstellen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/totstellen>, abgerufen am 02.04.2020.

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