Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

totarbeiten

Grammatik Verb · reflexiv
Worttrennung tot-ar-bei-ten
Wortzerlegung tot arbeiten
Rechtschreibregel § 34 (2.2)
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich übermäßig bis zur Erschöpfung arbeiten

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) halbtot arbeiten  ●  (sich) zu Tode schuften  fig. · arbeiten bis zum Umfallen  fig. · arbeiten bis zur (völligen) Erschöpfung  Hauptform · (sich) kaputtmalochen  ugs. · (sich) krumm und bucklig arbeiten  ugs., fig. · (sich) totarbeiten  ugs., übertreibend

Verwendungsbeispiele für ›totarbeiten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Trotzdem wird zuweilen die Nachrede, daß man sich dort totarbeiten und doch fast verhungern müßte, kaum ausbleiben. [Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 22353]
Karl Marx starb am 14. April 1883 mit 64 Jahren, ein staatenloser Schreiber in London, totgearbeitet mit rücksichtsloser Kritik an den Verhältnissen. [Süddeutsche Zeitung, 27.01.2003]
Zitationshilfe
„totarbeiten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/totarbeiten>.

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