totemistisch

Worttrennungto-te-mis-tisch (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Ethnologie den Totemismus betreffend, zu ihm gehörend, auf ihm beruhend

Verwendungsbeispiele für ›totemistisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für seine totemistischen Rituale vereinnahmt der Staat jene Musik, die ursprünglich für einen intimen Rahmen gedacht war.
Süddeutsche Zeitung, 01.09.1998
Insofern ist T. manchmal eine mehr oder weniger profan-soziale Angelegenheit mit mystischem Einschlag, ein erstarrtes System, in dem die totemistischen Züge bloß formalen Charakter aufweisen.
Haekel, J.: Totemismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 40598
In seinen pastosen Ölbildern und Collagen hat die dunkle totemistische Welt Afrikas ihre Spuren und Zauberzeichen eingegraben.
Die Zeit, 10.05.1956, Nr. 19
Wie Geier, Krähen und Wassermolche besitzen Elefanten eine totemistische Bedeutung.
Süddeutsche Zeitung, 13.05.2000
Als Petrik, aus der totemistischen Anbetung seiner Schlange erwachend, den Verlust Friderikes endlich spürt, belagert er bald Betsis Fußmatte.
Die Welt, 20.05.2000
Zitationshilfe
„totemistisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/totemistisch>, abgerufen am 04.04.2020.

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