totenstarr

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungto-ten-starr
WortzerlegungTotestarr
eWDG, 1976

Bedeutung

starr wie ein Toter
Beispiel:
ein totenstarres Gesicht

Verwendungsbeispiele für ›totenstarr‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht wollte Segal auch nur ausbrechen aus seiner totenstarren Grisaillen-Welt.
Süddeutsche Zeitung, 13.06.2000
Sein Leben mag noch so lähmend und totenstarr sein, sobald Beckett diesen Zustand in Worte zu fassen beginnt, verwandelt er ihn in leuchtend vitale Wortspiele.
Die Zeit, 04.02.2013, Nr. 05
Man versteht darunter den unmittelbaren Übergang einer während des Lebens eingetretenen Muskelzusammenziehung in den totenstarren Zustand, ohne das Zwischenglied der Erschlaffung.
Kratter, Julius: Leichenwesen einschließlich der Feuerbestattung. In: Weyl, Theodor (Hg.), Handbuch der Hygiene II. Band, 2. Abteilung, Leipzig: Barth 1912, S. 111
Die Stilisierung beschwört eine Welt der Zärtlichkeit und Schönheit, noch die totenstarren Fassaden der alten Garnison werden zum eindringlichen Widerspruch, in ihnen nistet Opposition.
Die Zeit, 06.12.1963, Nr. 49
Sie schoben die Leichen der von ihnen ins Feuer getriebenen Soldaten den trauernden Familien als totenstarre Durchhalteparolen unter den Christbaum.
Die Welt, 22.12.2000
Zitationshilfe
„totenstarr“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/totenstarr>, abgerufen am 10.04.2020.

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