Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

totenstill

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung to-ten-still
Wortzerlegung Tote still
eWDG

Bedeutung

vollkommen still
Beispiele:
eine totenstille Nacht
im Hause war es totenstill

Thesaurus

Synonymgruppe
(ganz) leise · (ganz) still · totenstill  ●  mucksmäuschenstill  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›totenstill‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›totenstill‹.

Verwendungsbeispiele für ›totenstill‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Kind schluchzte noch einmal auf, dann war es wieder totenstill. [Riedel, Susanne: Eine Frau aus Amerika, Berlin: Berlin Verlag 2003, S. 39]
Und dann war es auf einmal still im Salon, totenstill. [Simmel, Johannes Mario: Es muß nicht immer Kaviar sein, Zürich: Schweizer Verl.-Haus 1984 [1960], S. 370]
Aber davon sind wir noch weit, wir stehen allein auf der totenstillen Straße. [Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 05.03.1925]
Der Kuckuck schrie zur vierten Stunde; noch war totenstille Nacht. [Die Zeit, 25.10.1951, Nr. 43]
Nach dem Herunterkommen fand er die große Stube schon finster, den ganzen Hof totenstill. [Stehr, Hermann: Der Heiligenhof, München: List 1952 [1918], S. 258]
Zitationshilfe
„totenstill“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/totenstill>.

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