totkriegen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungtot-krie-gen
Wortzerlegungtotkriegen1
Rechtschreibregeln§ 34 (2.2)
eWDG, 1976

Bedeutung

umgangssprachlich jmd. ist nicht (so leicht) totzukriegenjmd. hält sehr viel aus
Beispiel:
Aber wir sind nicht totzukriegen [SakowskiWege145]
ein Stoff ist nicht totzukriegenein Stoff ist sehr strapazierfähig
Beispiel:
der Mantel ist nicht totzukriegen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Mythos einfach nicht offenbar

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›totkriegen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und die ist anscheinend für die nächsten 2000 Jahre nicht totzukriegen.
Süddeutsche Zeitung, 26.08.1999
Ich bin einfach nicht totzukriegen - wenn die Mädels schlafen wollen, drehe ich auf.
Bild, 19.02.2001
Doch selbst auf diesem akademischen Übungsplatz war der Text nicht totzukriegen.
Der Spiegel, 10.07.1989
Umgekehrt ist Kurdisch nicht totzukriegen, auch wenn mehrere Regierungen alles daransetzten, es zu verdrängen.
Die Zeit, 11.03.2002, Nr. 10
Nasse Tücher fingen das bißchen Geklapper, das nicht totzukriegen war, noch auf und sorgten zugleich für die Kühlung.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 991
Zitationshilfe
„totkriegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/totkriegen>, abgerufen am 22.10.2019.

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