tränenlos

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungträ-nen-los
WortzerlegungTräne-los
eWDG, 1976

Bedeutung

ohne Tränen, ohne zu weinen
Beispiel:
als Jürg tränenlos am Grabe seiner Lucia gestanden [C. F. MeyerJenatsch1,72]

Typische Verbindungen zu ›tränenlos‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›tränenlos‹.

Verwendungsbeispiele für ›tränenlos‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es weint im Gehen, hemmungslos, tränenlos, niemand tadelt es, niemand tröstet es.
Die Zeit, 08.03.1985, Nr. 11
Das ist der Unterschied zum lautstarken Heulen, dem tränenlosen Trotzen.
Der Tagesspiegel, 29.11.2000
Sie wollte niederknien, die Kinder umfassen, mit ihnen weinen, ihre Tränen trocknen, aber sie blieb stehen, starr aufrecht, tränenlos, mit geballten Händen.
Frapan, Ilse: Arbeit. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 496
Daß aber die frühe und lange Ausbildung zur Weltklasseturnerin oft kein tränenloses Zuckerschlecken ist, darf nach wie vor angenommen werden.
Die Welt, 02.09.2005
Menschen, die den Tod der Eltern tränenlos durchlebt hatten, weinten um Diana.
Bild, 27.12.1997
Zitationshilfe
„tränenlos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/tr%C3%A4nenlos>, abgerufen am 02.04.2020.

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