Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

transitorisch

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung tran-si-to-risch
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutung

vorübergehend, kurzfristig
Beispiel:
etw. ist eine transitorische Erscheinung

Thesaurus

Synonymgruppe
ephemer · flüchtig · kurzlebig · schnelllebig · sich häufig ändernd · transitorisch · vergänglich

Typische Verbindungen zu ›transitorisch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›transitorisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›transitorisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei den transitorischen Künsten, von denen wir ausgingen, sprachen wir zwar von Darstellung, aber nicht von Bild. [Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 122]
Nur die Kunst, selbst transitorisch, lebt auf in den Brüchen der Übergangszeit. [Die Zeit, 01.10.1993, Nr. 40]
Sein transitorischer Charakter verlockt nicht nur zur Improvisation, er nötigt dazu. [Die Zeit, 28.08.1959, Nr. 35]
Das Verfahren bleibt anonym und transitorisch, die gewonnenen Informationen werden nicht aufgehoben, sie bleiben folgenlos. [Süddeutsche Zeitung, 27.01.2004]
Er erkennt vertraute Bilder wieder und er sieht sie zugleich neu, weil sie in ein anderes transitorisches Medium übersetzt sind. [Süddeutsche Zeitung, 18.08.2001]
Zitationshilfe
„transitorisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/transitorisch>.

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