transitorisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungtran-si-to-risch (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1976

Bedeutung

vorübergehend, kurzfristig
Beispiel:
etw. ist eine transitorische Erscheinung

Thesaurus

Synonymgruppe
ephemer · ↗flüchtig · ↗kurzlebig · ↗schnelllebig · sich häufig ändernd · transitorisch · ↗vergänglich
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Charakter Moment Zustand Überstunde

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›transitorisch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur die Kunst, selbst transitorisch, lebt auf in den Brüchen der Übergangszeit.
Die Zeit, 01.10.1993, Nr. 40
Bei den transitorischen Künsten, von denen wir ausgingen, sprachen wir zwar von Darstellung, aber nicht von Bild.
Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 122
Das Verfahren bleibt anonym und transitorisch, die gewonnenen Informationen werden nicht aufgehoben, sie bleiben folgenlos.
Süddeutsche Zeitung, 27.01.2004
Ein derart transitorisches Moment hatte in einer klassischen Historie nichts zu suchen.
Busch, Werner: Das sentimentalische Bild, München: Beck 1993, S. 29
Diese akuten Ekstasen sind aber der Natur der Sache und auch der Absicht nach transitorisch.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 298
Zitationshilfe
„transitorisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/transitorisch>, abgerufen am 20.02.2019.

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