triefäugig

GrammatikAdjektiv
Worttrennungtrief-äu-gig
Wortzerlegungtriefen-äugig
eWDG, 1976

Bedeutung

Beispiele:
ein triefäugiger Köter
zerlumpte, triefäugige Gestalten

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den ganzen Tag sitzt du wie ein triefäugiges Rumpelstilzchen vor dem Terminal.
C't, 1993, Nr. 2
Jetzt hocken da nur noch die Hüter der Tradition, drei devote, triefäugige und ziemlich zerlumpte Greise.
Die Zeit, 17.03.2005, Nr. 12
Die schöne Konkubine droht, sich vor den Augen der Welt in eine triefäugige Vettel zu verwandeln.
Süddeutsche Zeitung, 26.07.1994
Wer das Erzählen dem triefäugigen Moralisieren, wie es im Zeitalter der Massenrührung in Mode gekommen ist, vorzieht, der wird Fermor lieben.
Die Zeit, 07.12.2009, Nr. 49
Seit dieser Zeit waren die Zigeuner verschwunden; nur alljährlich kam um die Erntezeit ein weißer, uralter, triefäugiger Zigeunervater mit seiner Harfe.
Schleich, Carl Ludwig: Besonnte Vergangenheit, Lebenserinnerungen (1859-1919). In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 31483
Zitationshilfe
„triefäugig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/triefäugig>, abgerufen am 13.12.2019.

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