Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

trockenreiben

Grammatik Verb · reibt trocken, rieb trocken, hat trockengerieben
Nebenform trocken reiben · Verb · hat trocken gerieben
Worttrennung tro-cken-rei-ben ● tro-cken rei-ben
Wortzerlegung trocken reiben
Rechtschreibregel § 34 (2.1)
eWDG

Bedeutung

jmdn., sich, etw. durch Abreiben mit einem Tuch trocknen
Beispiele:
die Mutter rieb den kleinen Nackedei trocken
das Fenster trockenreiben

Thesaurus

Synonymgruppe
abfrottieren · abreiben · abtrocknen · frottieren · reiben · trockenreiben · trocknen

Verwendungsbeispiele für ›trockenreiben‹, ›trocken reiben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er geht sofort in den Telekom‑Teamwagen, lässt sich trockenreiben, trinkt heißen Tee. [Bild, 16.07.2001]
Nach dem Wickel muß der Kopf jedoch gut trockengerieben werden. [Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 205]
Nun meldete sich auch seine Schwester, die bisher damit beschäftigt war, ihre verregnete Frisur in Ordnung zu bringen und ihre Handtasche trockenzureiben. [Spoerl, Heinrich: Die Feuerzangenbowle, München: Piper o.J. [1933], S. 174]
Gaszuleitungsröhren mit warmem Seifenwasser abwaschen und trocknen, leicht rostende Teile nur mit ausgewundenem Lappen waschen, gut trockenreiben und mit Öl einreiben. [Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 233]
Es ist sinnlos, Fenster zu putzen, ohne zuvor die Rahmen und Fensterbretter gründlich mit Seifenwasser gereinigt und trockengerieben zu haben! [Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 338]
Zitationshilfe
„trockenreiben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/trockenreiben>.

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