tschilpen

GrammatikVerb
Worttrennungtschil-pen
eWDG, 1976

Bedeutung

Beispiele:
der Sperling tschilpt (= läßt seine Stimme laut erschallen)
die Spatzen tschilpten wie wild [WelkHeiden25]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

tschilpen Vb. lautmalend für das intensive Piepen der Spatzen (20. Jh.); vgl. früher bezeugtes nl. tjilpen (17. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
schilpen · tschilpen · tschirpen
Oberbegriffe
  • Laute von sich geben
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›tschilpen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›tschilpen‹.

Verwendungsbeispiele für ›tschilpen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zwitschert, tschilpt, jubiliert sich die Vogelseele aus dem Hals, begrüßt, ja was?
Süddeutsche Zeitung, 12.02.2004
Wenn ihm zu wenige Krumen auf den Boden fallen, tschilpt er vorwurfsvoll.
Die Zeit, 11.05.2008, Nr. 19
Es riecht nach Dung, die Vögel tschilpen, dazwischen probt ein Tubaspieler.
Bild, 13.07.1999
Im Glashaus ist es merkwürdig still: Nichts tschilpt, raschelt oder brummt, Tiere gibt es nur im Kleinformat, Würmer oder Fische.
Die Zeit, 11.02.2002, Nr. 06
Sie tschilpen und zetern eine Weile, dann drücken sie ihre hübschen weißen Scheißespritzer auf den Boden des Balkons und schwirren ab.
Genazino, Wilhelm: Die Liebesblödigkeit, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2005, S. 20
Zitationshilfe
„tschilpen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/tschilpen>, abgerufen am 02.04.2020.

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