umbetten

GrammatikVerb · bettet um, bettete um, hat umgebettet
Aussprache
Worttrennungum-bet-ten
Wortzerlegungum-betten
Wortbildung mit ›umbetten‹ als Erstglied: ↗Umbettung
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
Beispiele:
einen Kranken, den Bettlägerigen umbetten (= in ein anderes Bett legen, anders betten)
der Schwerverwundete konnte nur mit Mühe umgebettet werden
eine Leiche umbetten (= in ein anderes Grab legen)
2.
Beispiel:
einen Fluss umbetten (= verlegen)

Thesaurus

Synonymgruppe
(Grab) öffnen · ↗ausbetten · ↗exhumieren · umbetten

Typische Verbindungen
computergeneriert

Friedhof Gebein Gefallene Grab Leiche Leichnam Patient Petersdom Sarg Tote Urne betten Überrest

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›umbetten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ab 1951 ging man daran, die sterblichen Überreste aus den verstreuten Gräbern systematisch hierher umzubetten.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 281
Keiner wird kommen und sie zu dann mondänen Plätzen umbetten.
Die Zeit, 05.09.1969, Nr. 36
Niemand fand, sie müßten zu den großen Männern umgebettet werden.
Süddeutsche Zeitung, 21.04.1995
So ruhen sie denn alle weiter in Frieden, bis sie umgebettet werden.
Die Welt, 05.02.2003
Ende 1973 erst soll er auf den Neuen Friedhof umgebettet worden sein.
Der Tagesspiegel, 29.01.2004
Zitationshilfe
„umbetten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/umbetten>, abgerufen am 06.12.2019.

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