umblasen

Grammatik Verb · bläst um, blies um, hat umgeblasen
Worttrennung um-bla-sen
Wortzerlegung um-blasen
eWDG

Bedeutung

etw., jmdn. durch Blasen umwerfen
Beispiele:
der Wind hat den Zaun, das Holzgerüst umgeblasen
das Kind blies das Kartenhaus um
obwohl er sich an das Gitter klammern muß, damit ihn der pfeifenden Sturm nicht umbläst [ SteinbergUhren12]
bildlich
Beispiel:
umgangssprachlichsie sieht zum Umblasen (dünn) aus (= sie sieht sehr dünn aus)

Typische Verbindungen zu ›umblasen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›umblasen‹.

Verwendungsbeispiele für ›umblasen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Um halb eins stehen wir vor der Hütte, der Wind bläst uns fast um.
Der Tagesspiegel, 11.05.2003
Ein kalter Wind umbläst zuweilen die großen Gestalten deutscher Geschichte.
Die Welt, 24.01.2000
Der Mann steht hier stundenlang und wird auch nicht umgeblasen.
Döblin, Alfred: Berlin Alexanderplatz, Olten: Walter 1961 [1929], S. 61
Ganze Branchen droht der Sturm von außen, dem man den Namen Globalisierung gegeben hat, umzublasen.
Süddeutsche Zeitung, 27.02.1997
Die Tänzerin, nackt unter einem Kimono, sah zart aus, von einem Kind umzublasen, süß und verderbt.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 468
Zitationshilfe
„umblasen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/umblasen>, abgerufen am 24.02.2021.

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