umblicken

Grammatik Verb · reflexiv
Worttrennung um-bli-cken
Wortzerlegung um-blicken
Wortbildung  mit ›umblicken‹ als Grundform: ↗Umblick
eWDG

Bedeutung

sich umsehen
a)
nach allen Seiten blicken, ringsumher blicken
Beispiele:
beim Erwachen blickte sie sich erstaunt um
Ich blickte mich immerfort nach allen Seiten um, wohin es schösse [ RennKrieg199]
b)
nach jmdm., einer Sache zurückblicken, zurücksehen
Beispiele:
er ging fort, ohne sich noch einmal umzublicken
das Ufer lag, wenn er sich umblickte, in immer ungewisserem Dufte hinter ihm [ StormImmensee1,32]

Thesaurus

Synonymgruppe
umblicken · ↗umschauen · ↗umsehen  ●  ↗umgucken  ugs.

Typische Verbindungen zu ›umblicken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›umblicken‹.

Verwendungsbeispiele für ›umblicken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf dem Weg auf die Erde darf er sich allerdings nicht nach ihr umblicken.
Fath, Rolf: Rollen - O. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 8651
Die täglich durchschnittlich 480 Benutzer werden sich aber wahrscheinlich bald nach einer Alternative umblicken müssen.
Süddeutsche Zeitung, 26.09.1996
Er blickte sich ungläubig um, dann schüttelte er den Kopf.
Ewers, H.G. [d.i. Gehrmann, Horst]: Invasion der Schatten, Rastatt: Moewig 1982 [1970], S. 35
Er blickte sich nach mir um, und wiederum war er böse.
Die Zeit, 09.01.1961, Nr. 02
Aber er wollte nicht mit leeren Händen kommen und blickte sich um.
Perutz, Leo: Die dritte Kugel, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1988 [1915], S. 250
Zitationshilfe
„umblicken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/umblicken>, abgerufen am 28.02.2021.

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