umbranden

GrammatikVerb · umbrandet, umbrandete, hat umbrandet
Aussprache
Worttrennungum-bran-den (computergeneriert)
Wortzerlegungum-branden
eWDG, 1976

Bedeutung

Beispiele:
Wellen umbranden die Klippe (= schlagen brandend um die Klippe herum)
den Landungssteg, Leuchtturm umbrandeten schäumende Wogen
gehoben, bildlich
Beispiele:
Beifall umbrandete den Künstler (= war laut von allen Seiten zu hören)
daß er [Balzac] nichts weiß und fühlt von den Stürmen, die seine Existenz umbranden [St. ZweigBalzac215]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das unendliche Land des Islams mit Berg und Steppe umbrandete sie noch erbarmungsloser als das Meer.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 260
Großer Jubel umbrandete ihn, als er erklärte, es sei die Zeit gekommen, die verbliebenen Mauern der Diskriminierung einzureißen.
Süddeutsche Zeitung, 18.08.2000
Von lautem Jubel umbrandet, saß der Rezensent mit kaltem Herzen auf seinem Platz.
Der Tagesspiegel, 09.12.1998
Und auch die Friesen, die zu Hause blieben, hatten es nicht leicht auf ihrer Insel, vom Meer umbrandet und vom Sturm gepeitscht.
Die Zeit, 21.02.1983, Nr. 08
Unter den wachsenden Anforderungen des Krieges hat sich das deutsche Volk, rings umbrandet von Haß und Vernichtungswillen, nur noch entschlossener um seinen Führer geschart.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1944]
Zitationshilfe
„umbranden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/umbranden>, abgerufen am 20.11.2019.

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