umkleiden

GrammatikVerb · kleidet um/umkleidet, kleidete um/umkleidete, hat umgekleidet/umkleidet
Aussprache[ˈʊmklaɪ̯dn̩] · [ʊmˈklaɪ̯dn̩]
Worttrennungum-klei-den
Wortzerlegungum-kleiden
Wortbildung mit ›umkleiden‹ als Erstglied: ↗Umkleidekabine · ↗Umkleideraum · ↗Umkleidung2 · ↗Umkleidung1
 ·  formal verwandt mit: ↗Umkleide
eWDG, 1976

Bedeutungen

I.
kleidet um (Präsens), kleidete um, ›hat‹, umgekleidet
gehoben die Kleider wechseln, sich umziehen
Beispiele:
sich zum Ausgehen, für das Theater, die Party umkleiden
sie hat sich vor dem Essen rasch noch umgekleidet
sie hat ihr Kind umgekleidet, war ihr beim Umkleiden behilflich
II.
umkleidet (Präsens), umkleidete, ›hat‹, umkleidet
etw. mit etw. umgeben, umhüllen
Beispiele:
die Tür, der geschmückte Wagen war mit Girlanden umkleidet
das Rednerpult war mit schwarz-rot-goldenem Fahnentuch umkleidet
übertragen
Beispiel:
Seine Abfahrt und diese ganze Reise, alles war mit Heimlichkeiten umkleidet [UhseBertram299]

Thesaurus

Synonymgruppe
auskleiden (mit) · ↗bedecken · ↗umhüllen · umkleiden · ↗ummanteln · ↗verkleiden · ↗verschalen  ●  ↗einmummeln  ugs.
Synonymgruppe
(die) Kleidung wechseln · ↗(sich) umziehen  ●  (sich) umkleiden  geh. · (sich) was anderes anziehen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Fleisch Nimbus kleiden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›umkleiden‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir gingen hinein und nach einigen Minuten hatten sie mich umgekleidet.
Bischoff, Charitas: Bilder aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 6980
Auf Sizilien aber umkleideten sie den Kampf mit religiösen Formen.
Nitschke, August: Frühe christliche Reiche. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7286
Dazwischen nimmt man ein kleines Frühstück ein und kleidet sich um.
Graudenz, Karlheinz u. Pappritz, Erica: Etikette neu, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1967 [1956], S. 123
Trudell begann seine Poeme mit Klang zu umkleiden, zunächst mit altindianischen Trommeln und Gesängen.
Die Zeit, 13.03.2000, Nr. 11
Die Schwierigkeit ist nämlich die, daß man sich von Kopf bis zu Fuß umkleiden muß.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 07.03.1922
Zitationshilfe
„umkleiden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/umkleiden>, abgerufen am 19.10.2019.

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