Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

umlauten

Grammatik Verb · lautet um, lautete um, hat umgelautet (meist als Partizip verwendet)
Worttrennung um-lau-ten
GrundformUmlaut
Wortbildung  mit ›umlauten‹ als Grundform: Umlaut
Duden, GWDS, 1999 und DWDS

Bedeutung

zum Umlaut (2) machen
Beispiele:
Mineralwasser – oder sind es Mineralwässer? Wird das Wasser‑»a« im Plural umgelautet? Verschiedene Ableitungen des Wortes sprechen dafür: Gewässer, Bewässerung, entwässern, verwässert, wässrig – Abgeleitetes Wasser bekommt also oft ein »ä« – aber gilt das auch für die Mehrzahl? [Der Spiegel, 28.02.2007 (online)]
Der Name »Esser« hat nicht das Geringste mit »essen« zu tun. Er leitet sich vielmehr ab von einem achtbaren und hoch spezialisierten Beruf, dem Axenmacher (Achsenmacher), verkürzt zu Axer, Asser, Rheinisch umgelautet zu Esser. [Die Welt, 18.06.2004]
Es hat seine Gründe, dass wir in unseren schweizerdeutschen Mundarten mehr und mehr die neuhochdeutschen Wörter – ins Alemannische umgelautet – vorziehen. [Neue Zürcher Zeitung, 24.11.1994]
Die Kinder erkennen durch aufmerksames Zuhören, daß sich bei der Beugung einiger Verben (schwache) die Endungen verändern, bei anderen (starken Verben) dazu noch umgelautet wird. [Brumme, Gertrud-Marie: Muttersprache im Kindergarten, Berlin: Volk u. Wissen 1981 [1966], S. 191]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„umlauten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/umlauten>.

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