umprägen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungum-prä-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungum-prägen
Wortbildung mit ›umprägen‹ als Erstglied: ↗Umprägung
eWDG, 1976

Bedeutung

gehoben etw. prägt etw., jmdn. umetw. formt, wandelt etw., jmdn. grundlegend um
Beispiele:
neue Entdeckungen haben den Geist dieser Epoche umgeprägt
er wurde durch den Charakter dieses Landes und seiner Bewohner umgeprägt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Münze prägen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›umprägen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das hat auch den Begriff des Helden erfasst und umgeprägt.
Die Zeit, 26.04.2010, Nr. 17
Diese Forschungen, zunächst eminent praktisch, sind ihm zum geistigen Schicksal geworden, haben ihn geprägt und umgeprägt.
Die Welt, 03.11.2005
Sie beginnt damit, alle Formen der voraufgegangenen Kultur umzuprägen, anders zu verstehen, anders zu handhaben.
Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes, München: Beck 1929 [1918], S. 445
So nimmt die Forschung überwiegend an, daß ihn J. zur Bezeichnung seines Wesens aufgenommen und umgeprägt habe.
Conzelmann, H.: Jesus Christus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 19049
Zugleich werden sie durch das tonale und rhythmische Denken der Neuzeit umgeprägt.
Wiora, Walter u. a.: Deutschland. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 25205
Zitationshilfe
„umprägen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/umprägen>, abgerufen am 18.10.2019.

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