umschatten

Grammatik Verb · umschattet, umschattete, hat umschattet
Worttrennung um-schat-ten
Wortzerlegung um-schatten
Wortbildung  mit ›umschatten‹ als Erstglied: ↗Umschattung
eWDG

Bedeutung

etw. mit Schatten umgeben, ringsum beschatten
Beispiele:
Lindenbäume umschatten das Haus
ein großer Strohhut umschattete ihr Gesicht
seine Augen waren (leicht, tief) umschattet
übertragen
Beispiel:
gehobenvom Tod umschattet sein (= todkrank sein)

Verwendungsbeispiele für ›umschatten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Augen sind dunkel umschattet und ruhen nun unter den bläulichen Lidern aus.
Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 95
Ob es auch bleicher und schmaler war als sonst und die Augen dunkel umschattet.
Braun, Lily: Lebenssucher. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1915], S. 2561
Das Leben des Kindes von damals ist danach ein Roman geworden, Melancholie umschattet seine freundlichen Augen.
Die Welt, 20.04.2000
Dunkel umschattet werden die Augen, brennend schimmert der Mund, ein Teint wie Milch und Blut.
Süddeutsche Zeitung, 28.09.1995
Die dunklen Haare fallen ungestüm in die Stirn, die Augen, leicht umschattet, lassen Humor erahnen.
Der Tagesspiegel, 30.01.2004
Zitationshilfe
„umschatten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/umschatten>, abgerufen am 13.06.2021.

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