umschleichen

GrammatikVerb · umschlich, hat umschlichen
Aussprache
Worttrennungum-schlei-chen (computergeneriert)
Wortzerlegungum-schleichen
eWDG, 1976

Bedeutung

jmdn., etw. umschleichenum jmdn., etw. herumschleichen, jmdn., etw. ringsum beschleichen
Beispiele:
die Katze umschleicht das Haus, Vogelnest
wie sie sich belauerten und umschlichen und prüften in der Nacht [KoeppenAmerikafahrt189]
bildlich
Beispiel:
Auf weichen Raubtiertatzen umschlich die Stille die Blocks [ApitzNackt526]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Brei Katze schleichen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›umschleichen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wirklich schleicht der Mord so gräßlich um wie noch nie zuvor.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1942. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1942], S. 255
Macht sich hier der Sohn, Beine und Becken gierig umschleichend, an die Mama heran?
Süddeutsche Zeitung, 19.11.2002
Nie, nie habe sie es umschlichen, niemals sich beraubt gefühlt.
Die Zeit, 18.03.1994, Nr. 12
Eines der Tiere umschlich ihn, es ging auf leisen Pfoten zurück, dann waren beide über ihm.
Tucholsky, Kurt: Schloß Gripsholm. In: ders., Werke und Briefe, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1931], S. 3086
Wir umschleichen das Haus und versuchen, durch die Ritzen zu spähen.
Remarque, Erich Maria: Im Westen nichts Neues, Berlin: Propyläen 1929, S. 141
Zitationshilfe
„umschleichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/umschleichen>, abgerufen am 24.08.2019.

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