umschnallen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungum-schnal-len (computergeneriert)
Wortzerlegungum-schnallen1
eWDG, 1976

Bedeutung

etw. umbinden, umlegen und mit einer Schnalle befestigen, verschließen
Beispiele:
sich [Dativ] einen Gürtel umschnallen
die Fahrgäste hatten die Sicherheitsgurte beim Start des Flugzeuges umgeschnallt
der Junge schnallte den Ranzen, einen Rucksack um (= hängte ihn um)
ein Wachtposten mit umgeschnallter Pistole

Typische Verbindungen
computergeneriert

Akkordeon Bombe Gitarre Gürtel Koppel Pistole Rucksack Schwert Sprengstoffgürtel Säbel aufsetzen schnallen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›umschnallen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die hat schon Flügel umgeschnallt, du hast noch den geplatzten Reifen in der Hand.
Süddeutsche Zeitung, 16.04.2002
Eine riesige Windel hat er sich umgeschnallt, als wäre darin all sein Besitz.
Die Zeit, 07.08.2007, Nr. 32
Er kleidete sich an, schnallte den Säbel um und wartete.
Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 130
Ich fuhr in das Hemd und den Rock und schnallte irgendwie um.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1928], S. 52
Und er stand da, das Koppel umgeschnallt, die beste Mütze auf dem Kopf, er stand wie im Nebel.
Plievier, Theodor: Stalingrad, München u. a.: Desch 1973 [1946], S. 179
Zitationshilfe
„umschnallen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/umschnallen>, abgerufen am 16.12.2018.

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