umschweifig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungum-schwei-fig
GrundformUmschweif

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Dokument ist sachlich oder umschweifig, es ist schrecklich oder komisch.
Die Zeit, 21.06.1991, Nr. 26
Er assistiert seinen Lesern beim Beschneiden von Wortungetümen und altmodisch umschweifigen Formulierungen.
Die Welt, 02.07.2005
Es entspricht das im Innersten der endlos vorbereitenden, umschweifigen, wollüstig zögernden Art der barocken Formgebung.
Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 349
Die uralten, umschweifigen Prozeduren weiblicher Annäherungsversuche, die eingefädelten Zufälle für Amor, das liebesstiftende Weißwürstchen mit dem Köcher, verkürzt sie durch eine welpenhafte Zutraulichkeit.
Der Spiegel, 21.12.1981
Zitationshilfe
„umschweifig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/umschweifig>, abgerufen am 14.12.2019.

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