Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

unähnlich

Grammatik Adjektiv (in Verbindung mit »sein«)
Aussprache 
Worttrennung un-ähn-lich
Wortzerlegung un- ähnlich
Wortbildung  mit ›unähnlich‹ als Erstglied: Unähnlichkeit
eWDG

Bedeutung

jmdm., einer Sache unähnlich seinjmdm., einer Sache im Aussehen oder in der Art und Weise nicht ähneln
Beispiele:
die Geschwister waren einander ganz unähnlich
der Sohn ist dem Vater unähnlich im Charakter, Wesen
sein Heulen war dem eines Hundes nicht unähnlich (= ähnelte ihm in gewisser Weise)
Mit … dem Rest von vorspringenden Zähnen in dem bartlosen Munde sah er einer alten Ratte nicht unähnlich [ PolenzBüttnerbauer1,38]

Typische Verbindungen zu ›unähnlich‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unähnlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›unähnlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und diesem war das Tanzen des Herrn S. auf dem Eis nicht unähnlich. [Die Zeit, 16.12.1998, Nr. 52]
Agenten, die miteinander Verbindung aufnehmen können, sind einem einfachen Virus nicht unähnlich. [Die Zeit, 02.02.1996, Nr. 6]
Ich fragte: Wieso sehen wir uns so ähnlich u. so unähnlich? [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1930. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1930], S. 173]
Damit ist es dem Aussehen von Guitar Hero nicht unähnlich. [Die Zeit, 04.10.2012, Nr. 41]
Demnach wäre die Strategie der Wissenschaft der militärischen Strategie nicht unähnlich. [Die Zeit, 28.11.1969, Nr. 48]
Zitationshilfe
„unähnlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/un%C3%A4hnlich>.

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