unüberbrückbar

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-über-brück-bar
Wortzerlegung un-überbrückbar
Wortbildung  mit ›unüberbrückbar‹ als Erstglied: ↗Unüberbrückbarkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht zu überbrücken
Beispiele:
unüberbrückbare Gegensätze, Widersprüche
der unüberbrückbare Gegensatz zwischen Bourgeoisie und Proletariat [ Engels-Biographie91]

Thesaurus

Synonymgruppe
unüberbrückbar · ↗unüberwindbar · ↗unüberwindlich
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unüberbrückbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unüberbrückbar‹.

Verwendungsbeispiele für ›unüberbrückbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es war vielleicht mehr ein Kampf gegen den unüberbrückbaren Abstand.
Süddeutsche Zeitung, 13.11.1995
Der Graben zwischen den verschiedenen Flügeln der Opposition schien unüberbrückbar.
konkret, 1987
Es gab zwischen Österreich und dem Reich nicht nur auf kulturellem innerpolitischem Gebiet, sondern auch auf außenpolitischem Gebiet unüberbrückbare Meinungsdifferenzen.
o. A.: Einhundertvierundfünfzigster Tag. Donnerstag, 13. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 23975
Zwischen ihm und seiner Frau hatte sich eine breite, unüberbrückbare Kluft aufgetan.
Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 107
Eine leere, gräßliche, unüberbrückbare Öde gähnte zwischen ihr und der Heimat.
Duncker, Dora: Jugend. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1905], S. 9603
Zitationshilfe
„unüberbrückbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/un%C3%BCberbr%C3%BCckbar>, abgerufen am 18.09.2020.

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