unüberwindlich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-über-wind-lich
formal verwandt mit überwinden
Wortbildung  mit ›unüberwindlich‹ als Erstglied: ↗Unüberwindlichkeit

Bedeutungsübersicht+

  1. nicht zu überwinden
    1. a) ...
    2. b) nicht zu besiegen
eWDG

Bedeutung

nicht zu überwinden
a)
Beispiel:
unüberwindliche Hindernisse, Schranken
übertragen unüberbrückbar
Beispiele:
zwischen ihnen, ihren Anschauungen lag eine unüberwindliche Kluft
ein unüberwindlicher Gegensatz
unüberwindliche Schwierigkeiten
so heftig, stark, dass man es nicht unterdrücken kann
Beispiel:
eine unüberwindliche Abneigung, Angst
b)
nicht zu besiegen
Beispiele:
ein unüberwindlicher Feind, Gegner
der unüberwindliche antifaschistische Widerstand
Trenck vergrößerte seine Reitermacht – sie wird unüberwindlich [ B. FrankTrenck70]

Thesaurus

Synonymgruppe
unüberbrückbar · ↗unüberwindbar · unüberwindlich
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unüberwindlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unüberwindlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›unüberwindlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn sie aber angemessen unterhalten wird, so wäre sie eine unüberwindliche Verteidigung gegen eine Aggression.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1951]
Dazu kommt die unüberwindliche Sucht, es immer der großen Welt gleich zu tun.
Tucholsky, Kurt: The Kid. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1923]
Vielleicht besuchte ich sie nur, weil ich eine unüberwindliche Abneigung dagegen hatte, mich allzufrüh nach Hause zu begeben.
Schnitzler, Arthur: Jugend in Wien, Eine Autobiographie. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1918], S. 40070
Immer wieder von neuem ging ich auf den theoretisch scheinbar unüberwindlichen »Erfahrungskoeffizienten« los.
Benz, Carl Friedrich: Lebensfahrt eines deutschen Erfinders, Die Erfindung des Automobils, Erinnerungen eines Achtzigjährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 8210
Man errichtet einfache Mauern, und wenn sie nur genügend bewacht werden, so erscheinen sie unüberwindlich.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Erster Teil: Das Altertum, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1920], S. 290
Zitationshilfe
„unüberwindlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/un%C3%BCberwindlich>, abgerufen am 07.03.2021.

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