unabkömmlich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-ab-kömm-lich
Wortbildung  mit ›unabkömmlich‹ als Erstglied: ↗Unabkömmlichkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

(dienstlich) unentbehrlich und deshalb verhindert, wegzugehen oder für etw. anderes zur Verfügung zu stehen
Beispiele:
der Chefarzt ist zur Zeit, im Augenblick unabkömmlich, weil er operiert
jmd. ist in seinem Betrieb unabkömmlich

Thesaurus

Synonymgruppe
ausgebucht · terminlich gebunden · verplant  ●  unabkömmlich  Amtsdeutsch
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unabkömmlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unabkömmlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›unabkömmlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bis die minderjährigen Pfleger so unabkömmlich sind, dass sie sich der Verantwortung nicht mehr entziehen können.
Die Zeit, 16.11.2009, Nr. 46
Und ich bin hier, weil er ein bestimmtes Alter erreicht hat und als Alter unabkömmlich ist, um sich noch einmal umtrimmen zu lassen.
Lenz, Siegfried: Deutschstunde, Hamburg: Hoffmann u. Campe 1997 [1968], S. 612
Das Unternehmen macht sich mit Hilfe von Integrationssystemen für die großen staatlichen Banken unabkömmlich.
Der Tagesspiegel, 10.09.2000
Mein Vater und der von Bruno Tiches wurden für "unabkömmlich" erklärt und blieben daheim.
Hartung, Hugo: Wir Wunderkinder, Düsseldorf: Droste Verl. 1970 [1959], S. 34
Den Schwartzkopff-Arbeitern blieb als Trost, daß sie «unabkömmlich» geschrieben waren.
Heller, Gisela: Märkischer Bilderbogen, Berlin: Berlin Verlag der Nation 1978, S. 279
Zitationshilfe
„unabkömmlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unabk%C3%B6mmlich>, abgerufen am 25.09.2020.

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