unangefochten

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-an-ge-foch-ten
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
von niemandem angefochten
Beispiele:
das Testament, Urteil, der Vertrag blieb unangefochten
diese Behauptung, These ist unangefochten (= unbestritten)
2.
von niemandem behindert
Beispiele:
er gelangte unangefochten ins Haus, am Posten vorbei
er lief unangefochten als Sieger ins Ziel
der unangefochtene Sieger dieses Wettkampfes war B

Thesaurus

Synonymgruppe
unangefochten · ↗unübertroffen
Assoziationen
  • Erfolg auf der ganzen Linie · voller Erfolg  ●  glatter Durchmarsch  fig.
Antonyme
  • unangefochten
Synonymgruppe
erwiesen · nicht strittig · unangefochten · ↗unbestritten · ↗unstreitig · ↗unstrittig · ↗unumstritten · ↗wahr · ↗zutreffend  ●  kein Vertun (es gibt da ...)  ugs. · keine Frage!  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alleinherrscher Autorität Branchenführer Branchenprimus Domäne Führungsposition Führungsrolle Hegemonie Marktführer Marktführerschaft Monopolstellung Nummer Platzhirsch Primus Rekordhalter Spitzenplatz Spitzenposition Spitzenreiter Spitzenstellung Start-Ziel-Sieg Stellung Tabellenführer Vorherrschaft Vormachtstellung Vorrangstellung Weltmarktführer anführen nahezu regieren weiterregieren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unangefochten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Deutsche Theater war nicht mehr einzigartig, nicht mehr unangefochten.
Der Tagesspiegel, 18.01.2005
Gabi Zimmer ist nicht unumstritten, aber an der Basis unangefochten.
Die Welt, 18.09.2002
Seine Stellung war nicht mehr unangefochten, und damit entglitt ihm vorübergehend das Steuer.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 3741
So vollzog sich die Gründung des »Großdeutschen Reiches« als ein großer, unangefochtener Sieg der nationalsozialistischen Politik.
Bracher, Karl Dietrich: Zusammenbruch des Versailler Systems und zweiter Weltkrieg. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 18965
Nicht alle davon sind unangefochten geblieben, nicht alle haben sich geradlinig fortgeerbt.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 66
Zitationshilfe
„unangefochten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unangefochten>, abgerufen am 13.12.2019.

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