unangreifbar

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-an-greif-bar (computergeneriert)
Wortzerlegungun-angreifbar
Wortbildung mit ›unangreifbar‹ als Erstglied: ↗Unangreifbarkeit
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
nicht anzugreifen, stark und wehrhaft
Beispiele:
der Gegner, Feind, die Festung erschien ihnen unangreifbar
Die versteckten Rurales aus ihrer sicheren Senke, wo sie infolge ihrer besseren Bewaffnung und ihrer militärischen Schulung so gut wie unangreifbar waren [TravenGeneral61]
übertragen vollkommen gesichert
Beispiele:
unangreifbare Rechte
diese These ist unangreifbar (= nicht zu widerlegen)
mit unangreifbarer Würde (= mit nicht anzufechtender Würde) [K. MannMephisto119]
2.
fest und beständig, widerstandsfähig
Beispiel:
diese Stoffe sind chemisch völlig unangreifbar

Thesaurus

Synonymgruppe
unangreifbar · ↗unbezwingbar · unbezwinglich
Synonymgruppe
nicht zu leugnen · nicht zu widerlegen · ↗unabweisbar · ↗unanfechtbar · unangreifbar · ↗unbestreitbar · ↗unbezweifelbar · ↗unleugbar · ↗unwiderlegbar · ↗unwiderleglich · ↗unzweifelhaft · ↗zweifelsfrei · ↗zwingend  ●  ↗hart (Fakten)  ugs., fig. · nicht in Abrede zu stellen  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Autorität Festung Instanz Machtposition Machtstellung Position Stellung Würde beinahe dadurch einst fast geltend geradezu juristisch keineswegs längst machen moralisch möglichst nahezu rechtlich scheinbar scheinen scheinend schienen schier unabhängig vermeintlich wähnen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unangreifbar‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aalglatt wie immer gibt Franz seine Interviews von sich, unangreifbar.
Der Tagesspiegel, 13.10.2000
Einer dieser unangreifbaren authentischen Fälle kam ihm da gerade recht.
konkret, 1996
Er wußte, daß er noch für Stunden unangreifbar war, und öffnete die Augen.
Süskind, Patrick: Das Parfum, Zürich: Diogenes 1985, S. 300
Wenn man, gleich an wen, in kulanter, unangreifbarer Form schreibt, wird einem viel neuer Ärger erspart bleiben.
Oheim, Gertrud: Einmaleins des guten Tons, Gütersloh: Bertelsmann 1957 [1955], S. 425
In der Fernsehdramaturgie hat sich die Kritik von der Literatur emanzipiert, sie hat sich »unangreifbar« gemacht, aber immerhin spricht sie noch.
Schuh, Franz: Schreibkräfte, Köln: DuMont 2000, S. 86
Zitationshilfe
„unangreifbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unangreifbar>, abgerufen am 23.11.2019.

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