Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

unauffindbar

Grammatik Adjektiv (in Verbindung mit »sein«, »bleiben«)
Aussprache 
Worttrennung un-auf-find-bar
Wortzerlegung un- auffindbar
Wortbildung  mit ›unauffindbar‹ als Erstglied: Unauffindbarkeit
eWDG

Bedeutung

nicht aufzufinden
Beispiele:
die Schlüssel waren in dem Durcheinander unauffindbar
sein Freund blieb, war (in der Menge) unauffindbar
gehoben
Grammatik: mit Dativ
Beispiel:
Und hinter Trümmern Riesenstädte, unauffindbar (= verborgen) unseren Blicken [ BaierlFlinzProlog]

Thesaurus

Synonymgruppe
(es) fehlt jede Spur (von) · fort · hat sich verflüchtigt · nicht auffindbar · nicht aufzufinden · nicht zu finden · spurlos verschwunden · unauffindbar · verloren gegangen · vermisst (werden) · verschollen · verschwunden · vom Winde verweht  ●  weg  Hauptform · (sich) in Luft aufgelöst haben  ugs. · Gott weiß wo  ugs. · abhanden gekommen  ugs. · dahin  geh. · entschwunden  geh., auch ironisch · flöten gegangen  ugs. · futsch  ugs. · futschikato  ugs., scherzhaft · hops  ugs. · nicht mehr da  ugs. · perdu  geh., franz., veraltet · sonst wo  ugs. · verschütt gegangen  ugs. · von Windows verweht  ugs., scherzhaft · weg vom Fenster  ugs., veraltend · wie vom Erdboden verschluckt  ugs. · wie weggeblasen  ugs.
Assoziationen
  • abwesend · ausgeflogen (spöttelnd) · aushäusig · außer Haus · nicht daheim · nicht zu Hause  ●  außer Hauses  geh. · nicht da  ugs. · unterwegs  ugs., Hauptform · weg  ugs.

Typische Verbindungen zu ›unauffindbar‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unauffindbar‹.

Verwendungsbeispiele für ›unauffindbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An diesem Ort hatte sie mir von dem unauffindbaren Mann erzählt. [Seghers, Anna: Transit, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1943], S. 188]
Wie es weiter gehe, wisse man allerdings nicht, denn das Kind sei derzeit unauffindbar. [Die Zeit, 04.03.2013 (online)]
Und da ich niemanden informiert hatte, galt ich vier Monate lang als unauffindbar. [Die Zeit, 02.01.2012, Nr. 01]
Jetzt sah ich selbst, wie leicht es war, sich ihr unauffindbar zu machen. [Seghers, Anna: Transit, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1943], S. 188]
Filme, die vor wenigen Jahren von Millionen gesehen wurden, sind heute unauffindbar. [Die Zeit, 01.02.1971, Nr. 05]
Zitationshilfe
„unauffindbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unauffindbar>.

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