unauffindbar

GrammatikAdjektiv (in Verbindung mit »sein«, »bleiben«)
Aussprache
Worttrennungun-auf-find-bar (computergeneriert)
Wortzerlegungun-auffindbar
Wortbildung mit ›unauffindbar‹ als Erstglied: ↗Unauffindbarkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht aufzufinden
Beispiele:
die Schlüssel waren in dem Durcheinander unauffindbar
sein Freund blieb, war (in der Menge) unauffindbar
mit Dat.
gehoben
Beispiel:
Und hinter Trümmern Riesenstädte, unauffindbar (= verborgen) unseren Blicken [BaierlFlinzProlog]

Thesaurus

Synonymgruppe
entschwunden · ↗fort · hat sich verflüchtigt · nicht auffindbar · nicht aufzufinden · nicht zu finden · spurlos verschwunden · unauffindbar · ↗verloren · verloren gegangen · vermisst (werden) · ↗verschollen · verschwunden · vom Winde verweht · von jemandem fehlt jede Spur  ●  ↗weg  Hauptform · (sich) in Luft aufgelöst haben  ugs. · abhanden gekommen  ugs. · ↗dahin  geh. · ↗flöten  ugs. · flöten gegangen  ugs. · ↗futsch  ugs. · futschikato  ugs., scherzhaft · ↗hops  ugs. · ↗perdu  ugs., franz. · ↗sonst wo  ugs. · verschütt gegangen  ugs. · von Windows verweht  ugs., scherzhaft · wie vom Erdboden verschluckt  ugs. · wie weggeblasen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Akte Massenvernichtungswaffe Revolution Unterlage bis bisher bislang bleiben derzeit ebenfalls ebenso fast heute jedoch nahezu seither verschwinden verstecken weiterhin zunächst

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unauffindbar‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die geschulten Tiere hatten bei der Suche nach dem zunächst unauffindbaren Finger Erfolg.
Die Welt, 13.08.2001
Wieso ist grundsätzlich mindestens einer der zum heutigen Outfit passenden Schuhe unauffindbar?
Bild, 11.02.1998
An diesem Ort hatte sie mir von dem unauffindbaren Mann erzählt.
Seghers, Anna: Transit, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1943], S. 188
Allerdings sind viele seiner Übersetzungen in früheren Jahren verstreut erschienen und entsprechend unauffindbar.
Franke, Herbert: Sinologie, Bern: A. Francke 1953, S. 158
Eine kleine Münze, die ich ihm hinwarf, verschwand in dem mit Flicken besäten und wieder durchlöcherten Jäckchen und blieb unauffindbar darin versunken.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Zitationshilfe
„unauffindbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unauffindbar>, abgerufen am 16.07.2019.

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