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unausgeglichen

Grammatik Adjektiv · attributiv (in Verbindung mit »sein«)
Aussprache 
Worttrennung un-aus-ge-gli-chen
Wortzerlegung un- ausgeglichen
Wortbildung  mit ›unausgeglichen‹ als Grundform: Unausgeglichenheit

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  1. 1. voll wechselnder Stimmungen, von seinen Stimmungen, Launen abhängig, unharmonisch
  2. 2. [Bankwesen, Wirtschaft] ...
    1. [Kaufmannssprache] nicht beglichen
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Bedeutungen

1.
voll wechselnder Stimmungen, von seinen Stimmungen, Launen abhängig, unharmonisch
Beispiele:
ein unausgeglichener Mensch, Charakter
ein unausgeglichenes Verhalten
jmd. hat ein unausgeglichenes Wesen
unausgeglichen sein
2.
Bankwesen, Wirtschaft
Beispiel:
eine unausgeglichene Zahlungsbilanz (= eine Zahlungsbilanz, bei der Soll und Haben nicht ausgeglichen sind)
Kaufmannssprache nicht beglichen
Beispiel:
eine unausgeglichene Rechnung, Schuld

Thesaurus

Synonymgruppe
(mit / es gibt) zu viel (...) · (mit / es gibt) zu wenig (...) · (zu) ...betont · ...lastig · nicht ausbalanciert · nicht im Verhältnis · nicht in Balance · nicht in der (richtigen) Proportion · unausgeglichen · unausgewogen · unproportional (viel) · unverhältnismäßig (viel)  ●  in Schieflage  fig. · nicht im (richtigen) Verhältnis stehen  variabel
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unausgeglichen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unausgeglichen‹.

Zitationshilfe
„unausgeglichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unausgeglichen>.

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