unausgesprochen

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-aus-ge-spro-chen
formal verwandt mitaussprechen
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht ausgesprochen
Beispiele:
ein unausgesprochener Wunsch, Gedanke
etw. bleibt (zwischen ihnen) unausgesprochen
Beide fühlten das Unausgesprochene, das noch zwischen ihnen stand [ZuchardtSpießrutenlauf335]

Thesaurus

Synonymgruppe
(im) Subtext · eingeschlossen · enthaltend · ↗implizit · mitgemeint · ↗mitschwingen(d) · unausgesprochen  ●  eingewirkt  geh. · zwischen den Zeilen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
durch die Blume (gesagt) · unausgesprochen(erweise) · zwischen den Zeilen
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber um einem nahe stehende Personen nicht zu ängstigen, lässt man das unausgesprochen.
Der Tagesspiegel, 16.06.2000
Und wer - so steht unausgesprochen im Raum - kann sich schließlich dagegen wehren, gewählt zu werden.
Die Welt, 10.03.1999
Die Mutter fing über einem unausgesprochenen Wort an zu schweigen.
Fichte, Hubert: Das Waisenhaus, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 1988 [1965], S. 132
Schließlich trafen wir mit dem Mann eine Art von unausgesprochener Vereinbarung.
Seghers, Anna: Transit, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1943], S. 376
Unausgesprochen wußte jeder in der Abteilung, wie gering die Glückschance war.
Töpfer, Carl: Der neue Franz. In: Flieger am Feind, Gütersloh: Bertelsmann 1934 [1934], S. 178
Zitationshilfe
„unausgesprochen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unausgesprochen>, abgerufen am 21.10.2019.

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