unaussprechbar

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-aus-sprech-bar
Wortzerlegungun-aussprechbar
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
sehr schwer oder nicht auszusprechen, äußerst schwer zu artikulieren
Beispiel:
unaussprechbare Zischlaute, Namen
2.
so groß, dass man es nicht mit Worten ausdrücken kann, unaussprechlich

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und dass das Wort allein fast schon unaussprechbar ist, weist deutlich darauf hin.
Die Zeit, 21.11.2011, Nr. 47
Alles, so wiederholt es die Bibel immer wieder, liegt unaussprechbar tief unter ihm.
Baeck, Leo: Das Wesen des Judentums, Frankfurt a. M.: Kauffmann 1932 [1905], S. 101
Gott ist unaussprechbar, noch nicht einmal die allgemeinste Eigenschaft, das „ist“, kann ihm zugesprochen werden.
Die Zeit, 20.08.1953, Nr. 34
Und was der Dichter unausgesprochen lassen muß an letzten seelischen Einsichten und geistigen Erkenntnissen, das raunt unaussprechbar, doch vernehmlich die tönende Sprache der Musik.
Schuhmann, Otto: Meyers Opernbuch, Leipzig: Bibliograph. Inst. 1938 [1935], S. 194
Um seinen Mannschaften Disziplin - auf hebräisch ein nahezu unaussprechbares Fremdwort - beizubringen, schreckt er auch nicht vor unpopulären Maßnahmen zurück.
Die Welt, 30.03.2005
Zitationshilfe
„unaussprechbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unaussprechbar>, abgerufen am 14.11.2019.

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