unausweichlich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-aus-weich-lich (computergeneriert)
formal verwandt mitausweichen
Wortbildung mit ›unausweichlich‹ als Erstglied: ↗Unausweichlichkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

gehoben mit Sicherheit eintretend und nicht zu verhindern, unabwendbar
Beispiele:
ein unausweichliches Verhängnis
der Untergang, Verfall schien unausweichlich zu sein
damit war ihm unausweichlich der Weg gewiesen
daß [der Tod] ... das Unausweichliche ist, das uns ereilt [JahnnNiederschrift2,221]
unabänderlich
Beispiele:
eine unausweichliche Notwendigkeit, Pflicht
ein unausweichlicher Zwang

Thesaurus

Synonymgruppe
alternativlos · ↗imperativ · nicht verhandelbar · ohne Alternative · ↗unabdingbar · ↗unabweisbar · ↗unabwendbar · ↗unaufhaltsam · unausweichlich · ↗unumgänglich · ↗unvermeidbar · ↗unvermeidlich · ↗vorherbestimmt · ↗zwingend  ●  daran führt kein Weg vorbei  fig. · programmiert  ugs. · ↗vorprogrammiert  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
erforderlich · geboten · ↗notwendig · ↗nötig · ↗unabweisbar · unausweichlich · ↗unbedingt · ↗unentbehrlich · ↗unerlässlich · ↗unvermeidlich · ↗wesentlich · ↗zwingend · zwingend geboten  ●  (eine) conditio sine qua non  geh., lat. · unbedingt nötig  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(das ist) gar keine Frage · (das ist) keine Frage · (so) sicher wie das Amen in der Kirche · ↗absolut · außer Zweifel · ↗bestimmt · ↗definitiv · ↗fraglos · ganz bestimmt · ↗gewiss · in jedem Fall · in jeder Hinsicht · komme was (da) wolle · mit Bestimmtheit · mit Sicherheit · ohne Frage · ohne Zweifel · ↗sicher · so gut wie sicher · unausweichlich · ↗unbedingt · unter allen Umständen · ↗unumstößlich · ↗unweigerlich · ↗unzweifelhaft · ↗wahrlich · ↗zweifellos · ↗zweifelsohne  ●  (ey Alter,) ich schwör (Jugendsprache, Substandard)  ugs. · ↗allemal  ugs. · ↗apodiktisch  geh., bildungssprachlich · auf alle Fälle  ugs. · auf jeden Fall  ugs. · ↗bombensicher  ugs. · ↗hundertpro  ugs. · ↗jedenfalls  ugs. · ↗partout  ugs. · ↗sicherlich  ugs., Hauptform · ↗todsicher  ugs. · worauf du dich verlassen kannst!  ugs., Redensart
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Begleiterscheinung Beitragssatzerhöhung Fatum Folge Insolvenzantrag Katastrophe Konfrontation Konkursantrag Konsequenz Kurskorrektur Logik Nachtragshaushalt Neuwahl Niedergang Notwendigkeit Schicksal Strukturwandel Verhängnis Verstrickung Zwang Zwangsläufigkeit beinahe fast nahezu scheinbar scheinen scheinend schicksalhaft wohl zutreiben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unausweichlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch er stützt sein Programm fast ausschließlich auf die unausweichliche Agenda 2000.
Der Tagesspiegel, 06.01.2001
Doch die unausweichliche Folge der harten Haltung wäre dauerhafte Isolation gewesen.
Süddeutsche Zeitung, 08.05.1999
Als seine Frau ein knappes Jahr später eine rothaarige Tochter zur Welt brachte, zeichnete sich die Trennung schon unausweichlich ab.
Kronauer, Brigitte: Die Frau in den Kissen, Stuttgart: Klett-Cotta 1990, S. 133
Als er aus dem Kino kam, erwarteten ihn unausweichlich die Reporter.
Die Zeit, 23.01.1967, Nr. 04
Hierbei berührt sich die Welt des Glaubens unausweichlich mit der Welt der Kunst.
Dinkler-v. Schubert, Erika: Liturgie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 23758
Zitationshilfe
„unausweichlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unausweichlich>, abgerufen am 21.05.2019.

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