unausweichlich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-aus-weich-lich
formal verwandt mitausweichen
Wortbildung  mit ›unausweichlich‹ als Erstglied: Unausweichlichkeit
eWDG

Bedeutung

gehoben mit Sicherheit eintretend und nicht zu verhindern, unabwendbar
Beispiele:
ein unausweichliches Verhängnis
der Untergang, Verfall schien unausweichlich zu sein
damit war ihm unausweichlich der Weg gewiesen
daß [der Tod] … das Unausweichliche ist, das uns ereilt [ JahnnNiederschrift2,221]
unabänderlich
Beispiele:
eine unausweichliche Notwendigkeit, Pflicht
ein unausweichlicher Zwang

Thesaurus

Synonymgruppe
(an etwas) geht kein Weg vorbei · alternativlos · nicht verhandelbar · nicht vermeidbar · ohne Alternative · programmiert · unabdingbar · unabwendbar · unaufhaltsam · unausweichlich · unumgänglich · unvermeidlich · vorherbestimmt · zwingend  ●  (an etwas) führt kein Weg vorbei  fig. · da musst du jetzt durch  ugs., Spruch · imperativ  geh. · unabweisbar  geh. · vorprogrammiert  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
erforderlich · geboten · notwendig · nötig · unabweisbar · unausweichlich · unentbehrlich · unerlässlich · unvermeidlich · zwingend · zwingend geboten  ●  (eine) conditio sine qua non  geh., lat. · unbedingt nötig  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(so) sicher wie das Amen in der Kirche · absolut · bestimmt · definitiv · fraglos · ganz bestimmt · gewiss · in jedem Fall · komme was (da) wolle · mit Bestimmtheit · mit Sicherheit · ohne Frage · ohne Zweifel · sicher · so gut wie sicher · unausweichlich · unbedingt · unter allen Umständen · unzweifelhaft · wahrlich · zweifellos · zweifelsohne  ●  (ey Alter,) ich schwör (Jugendsprache, Substandard)  ugs. · allemal  ugs. · auf jeden Fall  ugs. · außer Zweifel  geh., veraltet · es sei Ihnen versichert (dass)  geh. · garantiert  ugs., fig. · hundertpro  ugs. · jedenfalls  ugs. · partout  ugs. · sei versichert (dass)  geh. · seien Sie versichert (dass)  geh. · todsicher  ugs. · worauf du dich verlassen kannst!  ugs., Redensart · worauf du einen lassen kannst  ugs., scherzhaft
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unausweichlich‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unausweichlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›unausweichlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als seine Frau ein knappes Jahr später eine rothaarige Tochter zur Welt brachte, zeichnete sich die Trennung schon unausweichlich ab. [Kronauer, Brigitte: Die Frau in den Kissen, Stuttgart: Klett-Cotta 1990, S. 133]
Hierbei berührt sich die Welt des Glaubens unausweichlich mit der Welt der Kunst. [Dinkler-v. Schubert, Erika: Liturgie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 23758]
Und der Tod war das unausweichliche Ziel meines damaligen Trips. [Der Spiegel, 12.04.1993]
Und der Tag wird unausweichlich kommen, davon bin ich überzeugt. [o. A.: Die ganze Sinfonie auf einem Pfennig. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1999 [1998]]
Lebenslanges Lernen wird zum unausweichlichen Schicksal der jetzt heranwachsenden Generationen. [Der Spiegel, 17.09.1990]
Zitationshilfe
„unausweichlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unausweichlich>.

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