Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

unbeabsichtigt

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-be-ab-sich-tigt
eWDG

Bedeutung

ohne Absicht, aus Versehen
Beispiele:
jmdn. unbeabsichtigt beleidigen, kränken
eine unbeabsichtigte Kränkung, Verletzung
nicht geplant, nicht beabsichtigt
Beispiele:
eine unbeabsichtigte Wirkung
ein unbeabsichtigter Effekt
das Verbrechen geschah, war unbeabsichtigt (= nicht vorsätzlich)

Thesaurus

Synonymgruppe
(etwas ist / war) nicht jemandes Absicht · ohne (böse) Absicht · ohne dies beabsichtigt zu haben · ohne es zu wollen · unabsichtlich · unbeabsichtigt · unbewusst · ungewollt · unwillentlich
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unbeabsichtigt‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unbeabsichtigt‹.

Verwendungsbeispiele für ›unbeabsichtigt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manchmal geschieht das unbeabsichtigt, manchmal aber auch mit vollem Bewußtsein. [Oheim, Gertrud: Einmaleins des guten Tons, Gütersloh: Bertelsmann 1957 [1955], S. 99]
Welche Quelle der Schönheit hatte ich da unbeabsichtigt an den Tag gebracht? [Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464]
Warum sollte der in der Lage sein, sie – vielleicht sogar unbeabsichtigt – zu lesen? [C't, 1996, Nr. 1]
Sie gingen ihm, unbeabsichtigt, wie er wußte, durch das Netz zu. [C't, 1991, Nr. 3]
Allerdings kann man auch unbeabsichtigt unzweckmäßige amerikanische Dispositionen herausfordern, und das wäre bedauerlich. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1965]]
Zitationshilfe
„unbeabsichtigt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unbeabsichtigt>.

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