unbedenklich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-be-denk-lich (computergeneriert)
Wortzerlegungun-bedenklich
Wortbildung mit ›unbedenklich‹ als Erstglied: ↗Unbedenklichkeit
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
ohne Bedenken zu haben, bedenkenlos
Beispiele:
das würde ich unbedenklich tun
dieses Angebot kannst du unbedenklich annehmen
etw. unbedenklich bejahen
dieses Buch können die Eltern ihrem Kind unbedenklich in die Hand geben
2.
keine Bedenken auslösend
Beispiele:
der Gesundheitszustand des Kranken, die Lage, Situation ist unbedenklich
ich halte diesen Plan für unbedenklich
etw. ist nicht ganz unbedenklich

Thesaurus

Synonymgruppe
bedenkenfrei · ↗bedenkenlos · gefahrenfrei · ↗getrost · nicht gefährlich · ohne Bedenken · unbedenklich
Synonymgruppe
gefahrlos · ↗harmlos · ohne Risiko · unbedenklich · ↗ungefährlich · ↗unproblematisch · ↗unschädlich · ↗unverfänglich  ●  nichts dabei  ugs.
Antonyme

Typische Verbindungen
computergeneriert

Baden Baustoff Chemikalie Dosis Ersatzstoff Farbstoff Freundeskreis Grenzwert Lebensmittel Milch Nahrungsmittel Rindfleisch Stammzelle Stoff Trinkwasser Verzehr Wasserqualität anzusehend eingestuft einstufen erzeugt ethisch geln gesundheitlich hygienisch kartellrechtlich rechtsstaatlich verfassungsrechtlich vergaberechtlich ökologisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unbedenklich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ebenso abwegig wäre es aber, sie mangels genaueren Wissens für unbedenklich zu halten.
Die Zeit, 07.11.2011, Nr. 45
Weil sie selbst keine Informationen enthalten, ist das lange Zeit unbedenklich.
Der Tagesspiegel, 28.02.2003
Man ist zufrieden mit ihnen und ordnet sich ihnen, wenn sie tüchtig sind, unbedenklich unter.
Oheim, Gertrud: Einmaleins des guten Tons, Gütersloh: Bertelsmann 1957 [1955], S. 390
Aber man läßt ihn eventuell unbedenklich im Stich und siedelt sich anderweit an.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 696
Vielmehr kann unbedenklich als geschichtlich feststehend ausgesprochen werden, daß beide Kulturen sich in allen entscheidenden Momenten unabhängig voneinander entwickelt haben.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. I,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1884], S. 15609
Zitationshilfe
„unbedenklich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unbedenklich>, abgerufen am 22.10.2019.

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