unbefahren

GrammatikAdjektiv
Worttrennungun-be-fah-ren (computergeneriert)
Wortzerlegungun-befahren2
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
nicht mit einem Fahrzeug befahren
Beispiele:
unbefahrene Straßen, Wege
eine unbefahrene Eisenbahnlinie
[man begegnete] ... unbegangenen weiten Stränden, unbefahrenen paradiesischen Buchten [KoeppenAmerikafahrt122]
2.
Seemannssprache in der Seefahrt unerfahren
Beispiel:
ein unbefahrener junger Matrose
landschaftlich, übertragen unerfahren
Beispiel:
Für einen unbefahrenen Mann von Pinnebergs Art bietet eine Einladung ... mancherlei Gefahren [FalladaKleiner Mann194]

Verwendungsbeispiele für ›unbefahren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Straße durch das großenteils albanisch besiedelte Westmazedonien ist deshalb fast unbefahren.
Süddeutsche Zeitung, 04.08.2001
Nein, verwildert und vernachlässigt liegen die Höfe und Herrenhäuser fern von unbefahrenen Straßen.
Die Welt, 19.10.2002
In einer unbefahrenen Seitenstraße in der Nähe des Bertholdplatzes hielt er an.
Kopetzky, Steffen: Grand Tour, Frankfurt am Main: Eichborn 2002, S. 336
Die 400000 täglichen Bahn-Pendler verwandelten die Hauptstadt zwei Tage lang in eine unbefahrene Zone.
Die Zeit, 02.07.1982, Nr. 27
Die Räder der Straßenbahnen rollen quietschend über lange Zeit unbefahrene Weichen.
Der Spiegel, 13.04.1981
Zitationshilfe
„unbefahren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unbefahren>, abgerufen am 18.01.2020.

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