Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

unbehelligt

Grammatik Adjektiv (in Verbindung mit »sein«, »bleiben«, »lassen«)
Aussprache 
Worttrennung un-be-hel-ligt
eWDG

Bedeutung

ohne jede Belästigung, Störung
a)
Beispiele:
hier ist es ruhig, hier bist du unbehelligt
hier ist, bleibt man von Zuschauern unbehelligt
hier kannst du unbehelligt arbeiten
Auch genoß sie es, als Frau so unbehelligt zu sein [ FrischStiller411]
b)
ungehindert
Beispiele:
unbehelligt in das Haus kommen
unbehelligt seines Weges gehen
Glöckner und Meßner waren fort, und unbehelligt und unaufgehalten stieg sie … in den Turm selbst hinauf [ FontaneGrete MindeI 1,304]
c)
von etw. Unangenehmem, von Verfolgung verschont
Beispiel:
er blieb bei der Razzia, Hausdurchsuchung unbehelligt

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unbehelligt‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unbehelligt‹.

Verwendungsbeispiele für ›unbehelligt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Falls dort eingebrochen wird, bleibt zumindest das innere Netz unbehelligt. [C't, 1997, Nr. 6]
Unbehelligt von aller öffentlichen Kritik kamen die Regierungen mit ihren Plänen gut voran. [Die Zeit, 11.07.2011, Nr. 28]
Gleichzeitig könne man nirgendwo so gut unbehelligt auf der Straße drehen. [Die Zeit, 20.06.2011, Nr. 25]
Das waren sie auch, denn sie ließen ihn unbehelligt fahren. [Die Zeit, 18.06.2003, Nr. 25]
An den Fenstertischen entlang kam man noch unbehelligt nach draußen. [Schulze, Ingo: Simple Storys, Berlin: Berlin-Verl. 1998, S. 252]
Zitationshilfe
„unbehelligt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unbehelligt>.

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