unbelebt

Grammatik Adjektiv · häufig attributiv (in Verbindung mit »sein«)
Aussprache 
Worttrennung un-be-lebt
formal verwandt mit beleben
eWDG

Bedeutungen

1.
nicht zur lebenden Natur gehörend, nicht belebt, anorganisch
Beispiele:
die unbelebte Natur, Materie
Die Naturbestände werden in belebte und unbelebte eingeteilt [ Urania1961]
2.
von keinem Lebewesen bewohnt
Beispiel:
eine einsame, unbelebte Gegend, Landschaft
leer von Menschen und Fahrzeugen
Beispiel:
unbelebte Straßen, Wege

Thesaurus

Synonymgruppe
abiotisch · entseelt · leblos · nicht seiend · tot · unbelebt

Typische Verbindungen zu ›unbelebt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unbelebt‹.

Verwendungsbeispiele für ›unbelebt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch in den zwei schnellen Sätzen blieb keine Note unbelebt.
Süddeutsche Zeitung, 30.08.2003
Sonst scheint der kleine Fels unbelebt in glasklarer See, schattenlos fast, wie unbewohnt.
Die Welt, 15.07.2003
Und in ihrer Nähe sprechen die unbelebten Dinge diese Sprache mit.
Hofmannsthal, Hugo von: Shakespeares Könige und große Herren. In: Bertram, Mathias (Hg.) Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 29909
Sein Gesichtsausdruck ist meist eher unbelebt, gleichgültig wie der eines Pokerspielers.
Nadolny, Sten: Selim oder Die Gabe der Rede, München: Piper 1997 [1990], S. 408
Denn so würde sie der Realschicht der unbelebten Natur zugeordnet sein.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 270
Zitationshilfe
„unbelebt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unbelebt>, abgerufen am 26.09.2021.

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