Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

unbelohnt

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-be-lohnt
formal verwandt mitbelohnen
eWDG

Bedeutung

nicht durch Lohn anerkannt, vergolten
Beispiel:
eine unbelohnte Tat
Grammatik: oft mit »bleiben«
Beispiele:
seine Mühe, Einsatzbereitschaft blieb unbelohnt
ihre Hilfe soll nicht unbelohnt bleiben (= wird bestimmt belohnt)

Typische Verbindungen zu ›unbelohnt‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unbelohnt‹.

Verwendungsbeispiele für ›unbelohnt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In keinem Fall jedoch wird ihr Fleiß unbelohnt bleiben, denn Arbeit ist für sie „Service“. [Die Zeit, 20.07.1973, Nr. 30]
Im Fall des Ausscheidens während der Vorrunde fahren die Spieler übrigens unbelohnt nach Hause. [Süddeutsche Zeitung, 17.02.2004]
Schulmeister ergänzt, charakterliche Stärke und individuelle Leistungen blieben so möglicherweise unbelohnt. [Die Zeit, 18.03.2013, Nr. 11]
Gruppe 2 erhielt zusätzlich zu den belohnten 25 Läufen 14 unbelohnte Durchgänge. [Foppa, Klaus: Lernen, Gedächtnis, Verhalten, Köln u. a.: Kiepenheuer & Witsch 1965, S. 86]
Am Ende blieb die furiose Aufholjagd der Gastgeber aber unbelohnt. [Die Zeit, 07.02.2013 (online)]
Zitationshilfe
„unbelohnt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unbelohnt>.

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