unbelohnt

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung un-be-lohnt
formal verwandt mit belohnen
eWDG

Bedeutung

nicht durch Lohn anerkannt, vergolten
Beispiel:
eine unbelohnte Tat
Grammatik: oft mit »bleiben«
Beispiele:
seine Mühe, Einsatzbereitschaft blieb unbelohnt
ihre Hilfe soll nicht unbelohnt bleiben (= wird bestimmt belohnt)

Verwendungsbeispiele für ›unbelohnt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Fall des Ausscheidens während der Vorrunde fahren die Spieler übrigens unbelohnt nach Hause.
Süddeutsche Zeitung, 17.02.2004
In keinem Fall jedoch wird ihr Fleiß unbelohnt bleiben, denn Arbeit ist für sie „Service“.
Die Zeit, 20.07.1973, Nr. 30
Gruppe 2 erhielt zusätzlich zu den belohnten 25 Läufen 14 unbelohnte Durchgänge.
Foppa, Klaus: Lernen, Gedächtnis, Verhalten, Köln u. a.: Kiepenheuer & Witsch 1965, S. 86
Und die Buren haben die Deutschen gerufen, und die Buren haben sich von den Deutschen dienen lassen, unbezahlt und unbelohnt.
Grimm, Hans: Volk ohne Raum, München: Langen 1932 [1926], S. 987
Die Bauern waren ja bisher die unbelohnten Mandatare der Tierwelt in unserer Gesellschaft.
Der Tagesspiegel, 07.03.2001
Zitationshilfe
„unbelohnt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unbelohnt>, abgerufen am 17.04.2021.

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