unberücksichtigt

Grammatik Adjektiv (in Verbindung mit »bleiben«, »lassen«)
Aussprache 
Worttrennung un-be-rück-sich-tigt
formal verwandt mit berücksichtigen
eWDG

Bedeutung

nicht berücksichtigt
Beispiel:
seine Einwände, Gesuche blieben unberücksichtigt (= wurden nicht berücksichtigt)
etw. unberücksichtigt lassenetw. nicht berücksichtigen
Beispiele:
er hat diese Frage, diesen Aspekt unberücksichtigt gelassen
die Umstände, seinen Gesundheitszustand dürfen wir nicht unberücksichtigt lassen

Thesaurus

Synonymgruppe
ignoriert · unberücksichtigt

Typische Verbindungen zu ›unberücksichtigt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unberücksichtigt‹.

Verwendungsbeispiele für ›unberücksichtigt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Solange diese ihre Rechte nicht geltend machen, bleiben sie unberücksichtigt.
C't, 2001, Nr. 20
Tiere, die nicht mit der Masse ziehen, bleiben oft unberücksichtigt.
Die Zeit, 06.04.1984, Nr. 15
Die folgenden Bände haben bekanntlich ihre eigenen Register, so daß sie hier unberücksichtigt bleiben konnten.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 361
Die hohe Zahl der verborgen gehaltenen Behinderten, die Dunkelziffer, blieb ebenfalls unberücksichtigt.
Klee, Ernst: Behinderten-Report, Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch-Verl. 1981 [1974], S. 20
Hierbei ist die Lagerung großer Kalkmengen unberücksichtigt geblieben, da Kalk im Freien gelagert werden kann.
o. A.: Ratgeber für den Feingemüsebau im Freiland, Berlin: VEB Dt. Landwirtschaftsverl 1962, S. 21
Zitationshilfe
„unberücksichtigt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unber%C3%BCcksichtigt>, abgerufen am 09.04.2021.

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