Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

unberücksichtigt

Grammatik Adjektiv (in Verbindung mit »bleiben«, »lassen«)
Aussprache 
Worttrennung un-be-rück-sich-tigt
formal verwandt mitberücksichtigen
eWDG

Bedeutung

nicht berücksichtigt
Beispiel:
seine Einwände, Gesuche blieben unberücksichtigt (= wurden nicht berücksichtigt)
etw. unberücksichtigt lassenetw. nicht berücksichtigen
Beispiele:
er hat diese Frage, diesen Aspekt unberücksichtigt gelassen
die Umstände, seinen Gesundheitszustand dürfen wir nicht unberücksichtigt lassen

Thesaurus

Synonymgruppe
ignoriert · unberücksichtigt

Typische Verbindungen zu ›unberücksichtigt‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unberücksichtigt‹.

Verwendungsbeispiele für ›unberücksichtigt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Solange diese ihre Rechte nicht geltend machen, bleiben sie unberücksichtigt. [C't, 2001, Nr. 20]
Tiere, die nicht mit der Masse ziehen, bleiben oft unberücksichtigt. [Die Zeit, 06.04.1984, Nr. 15]
Nicht weniger als 23 Jahre aus seinem späteren Leben bleiben unberücksichtigt. [Die Zeit, 14.06.1974, Nr. 25]
Die größeren Städte, die schon über gute Hotels verfügen, ließ er unberücksichtigt. [Die Zeit, 17.06.1960, Nr. 25]
Die folgenden Bände haben bekanntlich ihre eigenen Register, so daß sie hier unberücksichtigt bleiben konnten. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 361]
Zitationshilfe
„unberücksichtigt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unber%C3%BCcksichtigt>.

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