unbesonnen

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-be-son-nen
Wortbildung mit ›unbesonnen‹ als Grundform: ↗Unbesonnenheit
eWDG, 1976

Bedeutung

ohne Besonnenheit, Überlegung, rasch und impulsiv
Beispiele:
unbesonnen handeln
seine unbesonnene Art, sein unbesonnenes Wesen
eine unbesonnene Frage, Äußerung
der Alkohol machte ihn unbesonnen
Ich war schon vierzehn Jahre alt ... und noch ein wildes, unbesonnenes Ding [E. T. A. Hoffm.Elixiere2,249]

Thesaurus

Synonymgruppe
blindlings · ↗gedankenlos · ↗unaufmerksam · ↗unbedacht · unbesonnen · ↗unüberlegt · ↗vorschnell  ●  in meinem jugendlichen Leichtsinn  ugs., ironisch
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›unbesonnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Handlung Verhalten Vorgehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unbesonnen‹.

Verwendungsbeispiele für ›unbesonnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Überstürzt und unbesonnen brauchte deswegen die Wende nicht vorgenommen zu werden.
Die Zeit, 23.06.1967, Nr. 25
Er fragte sich, ob er nicht sehr unbesonnen gehandelt habe, diesen Antrag anzunehmen.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 07.03.1922
Wer diese verborgenen Ordnungen unbesonnen oder überheblich verkennt, ist ein Tor.
Werbeck, W.: Sprüchebuch (Sprüche Salomos). In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 27746
Man ließ sich denn auch durch Provokationen nicht zu unbesonnenen Schritten hinreißen.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. IV,1. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 23929
Unbesonnene und unvorsichtige Briefe werden naturgemäß in der Hauptsache von jungen Menschen, besonders von Liebenden geschrieben.
Volkland, Alfred: Überall gern gesehen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1941], S. 25623
Zitationshilfe
„unbesonnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/unbesonnen>, abgerufen am 22.02.2020.

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